Zutatenwissen

Linsen behalten nicht alle ihre Form

Linsensorten reagieren beim Kochen unterschiedlich.

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Gegarte ganze grünbraune Linsen neben weich zerfallenen roten Linsen. KI-generierte Illustration.
KI-generierte Illustration · Zur Veranschaulichung der Lektion

Das Prinzip

Entscheide zuerst über das gewünschte Ergebnis: Für einen Salat sollen Linsen als einzelne Körner erhalten bleiben; für eine cremige Suppe dürfen sie zerfallen. Grüne oder braune Sorten sind häufig für den ersten Zweck geeignet, geschälte rote oder gelbe für den zweiten. Farbe allein ersetzt aber nicht die Sorten- und Zubereitungsangabe auf der Packung.

So geht’s in der Praxis

Lies nach, ob du trockene oder bereits gegarte Linsen gekauft hast. Trockene Linsen brauchen in der Regel kein Einweichen; gare sie nach Packungsangabe und beginne vor dem genannten Ende mit einer Garprobe. Für einen Salat abschütten, sobald die Linsen durchgegart sind, aber noch zusammenhalten. Essig und weitere Dressingzutaten anschließend untermischen.

Daran erkennst du es

Probiere mehrere etwas abgekühlte Linsen. Sie sollen keinen harten Kern haben. Für eine Suppe kannst du dagegen bewusst weitergaren und die Bindung durch Rühren beeinflussen. Wird sie zu dick, die Konsistenz mit etwas heißem Wasser einstellen und erneut abschmecken.

Häufige Fehler vermeiden

Vorgegarte Ware aus Dose oder Glas nicht noch einmal nach der langen Garzeit trockener Linsen kochen. Bei einem Austausch ändern sich außerdem das Abtropfgewicht und die benötigte Flüssigkeit. Ein Verpackungsgewicht ist nicht automatisch dieselbe gegarte Rezeptmenge.

Quellen & Weiterlesen

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